Schlagwort: Fett

  • Woher nimmt der Köper die Energie?

    Energiestoffwechsel bei Ausdauerleistungen

    Durch die tägliche Ernährung nehmen wir Energie zu uns, die der Köper für jede Art von Bewegung benötigt. Davon wird ein Teil gespeichert, ein Teil sofort verwendet und ein geringer Teil ausgeschieden. Um Energie zu speichern stehen unserm Köper zwei Speicher  zur Verfügung:


    • Einlagern von Kohlenhydrate in Form von Glukose (Zucker).

    Dieser Speicher ist sehr klein und wird schnell geleert.

    • Einlagern von Fett

    Dieser Speicher ist größer und dient als Reserve für langhaltende Aktivitäten.

    Die nachfolgende Abbildung veranschaulicht, wie der Körper aus Kohlenhydraten und Fetten Energie gewinnt. Dazu nutzt er den Sauerstoff den wir einatmen, der über das Blut in die Musekelzellen gelangt:

    Die vier Wege zu Power

    Stoffwechselprodukt ATP(= chemische Form von Energie) ist die sozusagen die Batterie einer Muskelzelle. Der ATP Speicher im menschlichem Organismus ist sehr gering. Beispielsweise bei einer Person vom 70Kg Köpergewicht entspricht der ATP Speicher etwas 7g. Die Häufigkeit dieses Stoffwechsels und damit die Produktion von ATP hängen dabei von der Belastungsintensität und von der Menge des Sauerstoffs ab. Hierbei gibt es 4 Phasen.

    Phase 1: Das Fett wird mit Sauerstoff zu köpereigenem ADP zu ATP

    Phase 2: Glukose wird mit Sauerstoff und ADP zu ATP verarbeitet.

    Phase 3: Glukose wird ohne Sauerstoff mit ADP zu ATP verarbeitet.

    Phase 4: Kreatinphosphat wird ohne Sauerstoff mit ADP zu ATP verarbeitet.

  • Glutamat macht fett?

    Das Glutamat Wahrheitscheck

    1.  Glutamat macht fett

    Ja – Finger weg von Fertigprodukten und Pulvernahrung!

    Glutamat steht unter kritischem Verdacht „gefräßig“ zu machen, was zu Fettleibigkeit führt. Studien an Fettleibingen Personen, die  Glutamatrezeptor-Blocker erhielten nahmen deutlich ab.

    2. Glutamat ist nur ein Geschmacksverstärker

    Ja/Nein – Glutamat die 5. Geschmacksrichtung

    Das Glutamat kann den Geschmackrichtungen süß, sauer, salzig, bitter nicht zugeordnet werden. Es hat eine eigene Geschmacksrichtung und zwar „umami“, welches vom japanischem Stammt und so viel bedeutet wie: köstlich. Es wurde festgestellt, dass die menschliche Zunge einen eigenen Geschmacksrezeptor dafür hat.

    3. Glutamat nur in der asiatischen Küche?

    Falsch – Glutamat steckt in fast allen Fertigprodukten

    Da Glutamat günstig ist spart es teure Würze. Darüber hinaus  ist in Gewürzmischungen und Knabberkram wieder zu finden.  Auf den Zutatenlisten ist Glutamat erkenntlich durch die Bezeichnungen E620 und E625 und kann auch in versteckter Form unter den Begriffen wie: Hefeextrakt, Fleischextrakt und Aromastoffen vorkommen. Ungefährlich ist jedoch die natürliche Glutaminsäure, welches in reifen Tomaten, Rindfleisch oder Hühnerfleisch  zu finden ist.

    4. Glutamat fügt dem Köper schaden zu?

    Unklar – nach einem üppigen Menü im China Restaurant leiden viele Menschen an Beschwerden wie: Kopfschmerzen, Übelkeit und sogar Taubheitsgefühl. Aus wissenschaftlicher Sicht konnten diese Beschwerden bisher nicht auf Glutamat zurückgeführt werden. Fakt ist jedoch, dass viele Menschen sehr empfindlich auf  Glutamat reagieren.